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tibetisch - mandschurischer Bogen "Tibetan Qinghai" von Zhang Li / Ali Bow (Ausführung Glasfiber/Holz)

Im Ergebnis der Pflege und Weiterentwicklung von Bogen gehört ein als „Tibetan Qinghai" bezeichneter Bogen seit längerer Zeit zu den bewährten Modellen des chinesischen Bogenbauers Zhang Li.

Dabei handelt es sich um einen Bogen aus Glasfiber und Holz, welcher sich an Vorbildern orientiert, die sich Zeit des Protektorats bzw. nachfolgender Suzeränität der Qing-Dynastie über das Gebiet des "Tibetischen Reiches" eingangs bzw. Mitte des 18. Jahrhunderts dort entwickelten und als dominant durchsetzen sowie in das angrenzende Gebiet der heutigen, chinesischen Provinz Qinghai einsickerten. Aus dieser historischen, wie geographischen Präferenz rührt letztlich auch die Bezeichnung „Tibetan Qinghai".

Im Ergebnis dessen sind diese Bogen ähnlich wie mandschurische Bogen konstruiert, jedoch in ihrer Gesamtheit weniger lang als diese; ihr Reflex ist weniger stark ausgeprägt; die Siyahs sind im Verhältnis zu den Wurfarmen etwas verkürzt.

Die Auszugslängen sind mit in der Regel 32 - 33 Zoll etwas kürzer als bei ihren Vorbildern. Der Auszug lässt sich im Vergleich zu jenen als weniger komfortabel und effizient bezeichnen, da die Hebelverhältnisse ungünstiger gestaltet sind.

Vom Abschuss her sind diese Bogen jedoch einfacher zu handhaben, da es aufgrund der geringeren Bogenlänge, kürzerer Siyahs und weniger ausgeprägten Reflexes zu einem signifikant geringeren Handschock kommt. Auch wird aufgrund der geringeren Länge der Bogen die Handhabung im Allgemeinen oft als komfortabler empfunden.

Das Modell des Bogens bietet der Bogenbauer auch in einer Ausführung als laminierter Bogen an.